Köln auf die kulturelle Tour – Teil 1

Neulich lud pcany2001 mich und Schweinchen zu sich nach Köln ein und diese Chance ließen wir uns natürlich nicht entgehen und so machten wir uns auf zu ein kurzes Wochenende in der Rheinstadt.
Weil mir letztendlich nur ein Tag blieb, um sich Köln ein wenig anzuschauen, machten wir uns zeitig am Samstag auf den Weg in die Innenstadt und liefen einfach unserer Nase nach – auch wenn der Bedecker immer parat war 😉
Ich glaube, die arme pcany2001 hat nicht damit gerechnet, dass wenn man sich mit mir zum Städterkunden auf den Weg macht, dass man dann aber mal so richtig laufen muss! Aber seht nur selber 😉


Natürlich kommt kein Köln Besucher um ihn herum – der Kölner Dom – Im Übrigen auch ein Weltkulturerbe!


Und wenn man schon mal da ist, dann geht man natürlich auch rein! Dieses Fenster wurde erst im vergangenen August eingeweiht und stammt von Gerhard Richter. Im Grunde sieht es aus wie lauter Computer Pixel, insgesamt sind es 72 Farben. Von unten betrachtet sehen die einzelnen Glasplatten sehr klein aus, doch in Wahrheit sind sie wohl riesig. Insgesamt ist das Fenster 113 m² groß und besteht aus 11.500 Quadraten.

1164 brachte der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel die Reliquien der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln. Sie waren ein Geschenk des Kaisers Friedrich I. an seinen Reichskanzler aus dessen Kriegsbeute. Diese Reliquien führten um 1225 zu dem Plan, einen neuen Dom zu bauen – die alte Kathedrale war dem enormen Pilgeransturm nicht mehr gewachsen und schlichtweg zu klein geworden. Der gotische Bau wurde am 15. August 1248 nach einem Plan des Dombaumeisters Gerhard von Rile begonnen…


… und über 600 Jahre später, nämlich 1880, wurde der Bau dann, getreu den Plänen der Kölner Dombaumeister und dem erhaltenen Fassadenplan aus der Zeit um 1280 fertiggestellt. Also nicht beschweren, wenn es mit Eurem Haus zu lange dauert, bei unter 600 Jahren ist alles im grünen Bereich 😉


Jetzt habe ich meinen Bericht mit so schönen Bildern vom Dom begonnen, aber sind wir mal ehrlich – Köln ist rein architektonisch eine optische Katastrophe. Das liegt daran, dass Köln im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde und da hatten dann 60er und 70er Jahre Architekten völlig freie Bahn… und ich meine, von Menschen, die karierte Schlaghosen und Hemden mit bunten Blumendruck tragen, kann man halt einfach keinen guten Geschmack erwarten!


Schweinchen vor dem Heinzelmännchen-Brunnen!


Köln ist Bischofssitz und hat eine Unmenge an Kirchen und nicht alle sind so voll wie der Dom…


… in manchen ist so gar nichts los!

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